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Schlotheim

Schlotheim ist eine der 4 Städte des
Unstrut-Hainich-Kreises, im Norden gelegen, zwischen dem
Nationalpark Hainich und dem Kyffhäuser an der Notter und wurde
erstmals 974 erwähnt. Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt Schlotheim
das Stadtrecht.
Weit über seine Grenzen wurde Schlotheim durch
sein traditionelles Seilerhandwerk bekannt und trägt deshalb auch
den Beinamen Seilerstadt. Bis ins 16. Jahrhundert lässt sich die
Tradition der Seilerei zurückverfolgen. So entstand aus der
Leineweberei, auf die noch heute Namen wie Flachsmarkt und Hanfsee
hinweisen, das Seilenhandwerk in Schlotheim. 1836 errichtete ein
Kaufmann Krackrügge aus Erfurt den ersten Großbetrieb in Schlotheim.
Eines der ältesten Gebäude der Stadt ist die
evangelische Kirche. Ihre Geschichte reicht bis ins 11. Jahrhundert
zurück. Neben einem Barockschloss, alten Bürgerhäusern, einem
Seilermuseum, einer historischen Windmühle und der Stadtkirche sind
viele attraktive Orte zu finden.
Überregionale Anziehungspunkte sind das
Sportcenter und der Regionalflugplatz, sowie das benachbarte Kloster
Volkenroda.
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