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Optimale Berufsvorbereitung für Regelschüler im Unstrut-Hainich-Kreis geht weiter

Seit 2009 wird im Unstrut-Hainich-Kreis das sogenannte " Regelschulprojekt " durchgeführt, an dem zwischenzeitlich 6 Regelschulen aus der Stadt Mühlhausen sowie dem Umland von Mühlhausen teilnehmen. Ab 2012 wurde dieses Projekt auf der Grundlage einer Kooperationsvereinbarung dann letztendlich fest in die Unterrichtgestaltung der beteiligten Regelschulen als auch der Beruflichen Schulen aufgenommen.

Im Rahmen dieser Kooperation zwischen den Staatlichen Regelschulen, dem Schulamt Nordthüringen, den Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises sowie dem Landkreis selbst arbeiten alle Beteiligten eng zusammen.
In Verbindung mit dem Lehrplan der Regelschulen absolvieren die Schüler der 8. und 9. Klassen Praxisunterricht an den Beruflichen Schulen in derzeit insgesamt 11 Berufsfeldern.

Am 31.07.2017 endet die erste Kooperationsphase nach einer Laufzeit von 5 Jahren.
Durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport wurde allen Beteiligten mit Schreiben vom 13.03.2017 die landesweite Vorreiterrolle in der Berufsorientierung mit diesem Projekt bestätigt, so dass es von allen als absolut wichtig angesehen wurde, auch weiterhin am " Regelschulprojekt " festzuhalten.

Am 11.05.2017 wurde nunmehr die nächste Kooperationsvereinbarung mit dem Landrat, Herrn Harald Zanker, unterzeichnet, die die praxisorientierte Berufsvorbereitung der Regelschulen für weitere 5 Jahre gewährleistet.

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 werden ca. 230 Schüler der 8. und 9. Klassen der 6 Regelschulen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten testen und sie werden erkennen, in welchen Berufszweigen sie nach erfolgreichem Abschluss der Regelschule tätig sein möchten und damit gezielt eine Berufsausbildung anstreben können.

Alle Beteiligten erlebten das Regelschulprojekt als vollen Erfolg, deshalb war es auch allen wichtig, eine Fortführung der Kooperation zu ermöglichen. Was auf den einzelnen Bildungsmessen in den Städten des Unstrut-Hainich-Kreises an beruflicher Bildungsmöglichkeit theoretisch vorgestellt wird, wird in diesem Projekt für die Schüler real. Der Tenor zum Projekt aller Schüler, Eltern und Lehrer ist:
"Es könnte keine bessere Vorbereitung auf die Berufswahl geben."

Schüler müssen informiert und motiviert sein, Praxis erleben und erproben, nur so ist es zu schaffen, dass eine angestrebte Ausbildung auch erfolgreich abgeschlossen und damit dem Fachkräftemangel entgegengewirkt wird.


Dieser Erfolg jedoch basiert auf einer hervorragenden Zusammenarbeit aller, die die Notwendigkeit einer frühen Berufsorientierung erkannt haben. Nur durch engagierte und interessierte Lehrer der Schulen, die sich intensiv mit der inhaltlichen und organisatorischen Umsetzung des Projektes befassen und die für dieses Projekt vom Staatlichen Schulamt sozusagen freigestellt werden, war dieser Erfolg zu erreichen. Natürlich war die Durchführung des Projektes nicht ganz ohne finanzielle Hilfe möglich. Hier sei ein besonderer Dank an die Bürgerstiftung gerichtet, die seit Beginn des Regelschulprojektes mit 22.778,92 Euro tatkräftig unterstützt.

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