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Breitbandausbau für Herbsleben, Klein- und Großvargula kommt

glasfaserkabelDie Freude über die Bescheide des Amtes für Landentwicklung und Flurneuordnung Gotha war in den Gemeinden Herbsleben, Klein-  und Großvargula dieser Tage groß.

Mit dem amtlichen Schreiben verbunden ist eine Förderzusage an die Kommunen über Mittel gemäß der Richtlinie zur Förderung für den Breitbandausbau im ländlichen Raum für das Jahr 2010.


Damit können nun die Gemeinde Herbsleben, einschließlich des Ortsteils Kleinvargula, und die Gemeinde Großvargula mit dem Ausbau von Glasfaserkabeln für ein schnelles Internet beginnen. Vorausgegangen war ein aufwendiges Antragsverfahren, das die Bürgermeister mit Unterstützung des Regionalmanagements Unstrut – Hainich erfolgreich durchliefen.  Noch in diesem Jahr sollen die Bürgerinnen und Bürger sowie die hier ansässigen Unternehmen Übertragungsgeschwindigkeiten für Internet und Telefonie mit mindestens 6 MBit nutzen können.

 

Eine wesentliche Voraussetzung für den Baubeginn muss jedoch noch erfüllt werden: die Providerfirma encoLine, ihres Zeichens Vertragspartner der Netzbetreiberfirma Thüringer Netkom GmbH, die den Zuschlag für die Ausführung des Ausbaus erhielt, muss mit mindestens 25 % der anschließbaren Haushalte Vorverträge über die Nutzung abschließen, um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahme nachzuweisen.

 

Die Einwohner der Gemeinden Großvargula und Kleinvargula werden über das gesamte Verfahren ausführlich in einer Bürgerversammlung informiert. Dabei ist Gelegenheit, die Firmenvertreter detailliert zu befragen. Herbslebens Einwohner sind eingeladen,  am 10.08.2010, um 19:00 Uhr, im Gemeindesaal an einer Bürgerversammlung teilzunehmen. Die Bürgermeister Wolf-Michael Kühmstedt (Herbsleben) und Marko Wartmann (Großvargula) vertrauen darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger die Bedeutung  des Vorhabens erkennen und an den Versammlungen teilnehmen werden. Nur mit großer Zustimmung der Bevölkerung können die Verträge verabschiedet und das Vorhaben noch in diesem Jahr realisiert werden.  Andernfalls  könnten die Fördermittel nicht abgerufen werden.

 

 

 

Ulrike Theune

Pressestelle