Der Stromspar-Check hat etwas gegen steigende Energiekosten

Nicht nur am internationalen Tag des Energiesparens entlasten Haushalte mit geringem Einkommen im Unstrut-Hainich-Kreis ihren Geldbeutel und die Umwelt.

„Nachdem viele Energieversorger seit Beginn des Jahres die Stromkosten erhöht haben, steigt die Nachfrage nach dem Stromspar-Check“, stellt Katharina Hüther fest.

Damit hohe Stromrechnungen aber nicht zu Stromsperren führen, hilft in solchen Fällen das Stromspar-Team. Denn mit dieser individuellen Energiesparberatung können Haushalte mit geringem Einkommen rund 131 Euro einsparen – und das dauerhaft. Rudi Wagner ist ein erfahrener Energiespar-Experte, der zusammen mit seinen Kollegen über 100 Haushalte mit oft hohen Nachzahlungen rasch und konkret geholfen hat: „Wir suchen nach den Stromfressern und bauen kostenlose LEDs, schaltbare Steckdosenleisten, Durchlaufbegrenzer oder wassersparende Duschköpfen ein.“

Doch der Stromspar-Check kann noch mehr: Haushalte mit geringem Einkommen erhalten neben den jeweils notwendigen Soforthilfen eine umfassende Beratung zum energieeffizienteren Verhalten im Alltag. Häufig gehört dazu auch das Thema Kühlgerätetausch, denn wenn der Haushalt seinen alten Kühl- oder Gefrierschrank entsorgt und ein energieeffizientes A+++-Kühlgerät anschafft, gibt es vom Stromspar-Check einen Gutschein über 100 Euro.

 „Bei unseren Haushaltsbesuchen geben wir ganz konkrete und individuelle Tipps - auch zum Heizen und Lüften oder Warmwasserverbrauch“ sagt Herr Wagner.

Seit März 2019 haben im Unstrut-Hainich-Kreis mittlerweile 113 Haushalte mit geringem Einkommen einen Stromspar-Check gemacht und so ihren eigenen Geldbeutel und das Klima geschont: Insgesamt wurden damit nicht nur die Energiekosten um 90.222 Euro reduziert, sondern auch 129 t CO2-Emmissionen vermieden.

Von den gesunkenen Energierechnungen profitiert zudem der Unstrut-Hainich-Kreis: Er trägt - zusammen mit dem Bund - die Kosten der Unterkunft bei Beziehern von Arbeitslosengeld II und Grundsicherung und hat bisher 13.516 Euro eingespart. Seit 2008 gibt es diese bundesweite Initiative, in der der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Bekämpfung von Energiearmut und die Erreichung von Klimaschutzzielen verknüpft haben. Gefördert wird das erfolgreiche Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Im Unstrut-Hainich-Kreis erhält das Projekt Unterstützung durch den Landkreis, das Jobcenter, die Stadtwerke Mühlhausen GmbH und die Städtische Wohnungsgesellschaft mbH.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Caritas Mühlhausen, Kleine Waidstraße 3, 99974 Mühlhausen, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 03601 832851, sowie unter www.stromspar-check.de und facebook.com/stromsparcheck.

Nähere Info's hier...

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