Weitere Krankenverlegungen in andere Bundesländer notwendig

Aktuelle InformationenZum Jahresende spitzt sich die Situation der stationären Versorgung der an COVID-19 erkrankten Personen im Unstrut-Hainich-Kreis weiter zu. Auch wenn seit gestern 12 KameradInnen der Bundeswehr das Hufeland-Klinikum unterstützen (TA berichtete), ist die drohende Überlastung mit dieser einzigen Maßnahme nicht zu verhindern.

Bereits gestern erfolgten Absprachen zwischen dem Hufeland-Klinikum, dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (TMASGFF), Prof. Dr. Bauer, COVID-19-Koordinator für Thüringen, Jan Gräbedünkel, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Unstrut-Hainich-Kreis und Landrat Harald Zanker über weiterführende Entlastungsmaßnahmen.

Resultierend daraus werden heute jeweils ein Patient in Level-1-Krankenhäuser nach Wolfsburg und nach Braunschweig verlegt, mindestens zwei weitere Transporte sind für heute in Planung. Die Beförderung erfolgt durch MitarbeiterInnen der Leitstelle des Unstrut-Hainich-Kreises und Rettungsfahrzeuge des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Mühlhausen.

Um die weiterhin drohende Überlastung der örtlichen Krankenhäuser zu verhindern, appelliert auch Klinik-Geschäftsführer Jens Kopp an die Bevölkerung, die Abstands- und Hygieneregeln strikt einzuhalten. Wie im gesamten Bundesgebiet, droht auch im Unstrut-Hainich-Kreis vor allem aus dem privaten Bereich eine weitere Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus.


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