Ausstattung im Katastrophenschutz

achtung animiertNach dem Inkrafttreten der Thüringer Katastrophenschutzverordnung wird diese Seite für den Unstrut-Hainich-Kreis gegenwärtig aktualisiert und an die neuen Vorschriften angepasst.

Wir bitten die Besucher unserer Homepage um Verständnis und um etwas Geduld.

Auswahl des Baugrundstücks

Die Auswahl eines Baugrundstücks ist der erste entscheidende Schritt zur Verwirklichung Ihres Bauvorhabens, mit dem Sie zumeist eine langfristige Bindung an einen Standort eingehen.

Erschließung

Ein wesentlicher Punkt für die Bebaubarkeit eines Grundstücks ist die gesicherte Erschließung, d. h., das Grundstück muss in angemessener Breite an einer befahrbaren öffentlichen Verkehrsfläche liegen oder mit einer öffentlich-rechtlich gesicherten Zufahrt daran anliegen. Des Weiteren müssen die Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen benutzbar und die Abwasserbeseitigung entsprechend den wasserrechtlichen Vorschriften gewährleistet sein.

Rechtliche Vorüberlegungen

Der Grundstückseigentümer und/oder /-käufer sollte sich zunächst bei der zuständigen Planungs- und Bauaufsichtsbehörde erkundigen, ob das Grundstück nach den planungsrechtlichen Eigenschaften und dem Stand der Erschließung tatsächlich ein Baugrundstück ist und wie es bebaut werden darf. Kann auf dem ins Auge gefassten Grundstück überhaupt das geplante Bauvorhaben verwirklicht werden? Gleiches gilt auch für bebaute Grundstücke. Hierbei sollte den folgenden Fragen besondere Beachtung geschenkt werden:

  • Welche Möglichkeiten der Bebauung bestehen hinsichtlich der Grundstückslage, der Grundstücksgröße und des Zuschnitts?
  • Welche Festsetzungen und Baubeschränkungen trifft der Bebauungsplan oder die Gestaltungssatzung, falls vorhanden?
  • Welche Baubeschränkungen ergeben sich durch die Umgebungsbebauung, falls kein Bebauungsplan vorliegt (Einfügen in die Eigenart der vorhandenen Bebauung)?
  • Liegt es evtl. im Außenbereich (außerhalb des Geltungsbereichs eines qualifizierten Bebauungsplanes, außer eines im Zusammenhang bebauten Ortsteiles)?
  • Wie sieht es mit der Baureife und der Erschließung des Grundstücks aus, ist eine ausreichend ausgebaute Zufahrtsstraße vorhanden, können Anschlüsse an die Versorgungs- und Entsorgungsleitungen (Gas, Strom, Wasser, Abwasser) kurzfristig hergestellt werden, was lässt sich in Bezug auf die Tragfähigkeit des Baugrunds und die Grundwasserverhältnisse feststellen? Gegebenenfalls ist vor Baubeginn ein Baugrundgutachten einzuholen.
  • In welcher Höhe sind Zahlungen für Erschließungsträger zu erwarten?
  • Tangieren durchgehende Versorgungsleitungen (unterirdisch oder als Freileitung) das Baugrundstück?
  • Wie ist das Grundstück im Grundbuch belastet (z.B. durch Grunddienstbarkeiten, die die Bebauungsmöglichkeiten einschränken können)?
  • Sind für das Baugrundstück Baulasten eingetragen? Das Baulastenverzeichnis wird bei der Bauaufsichtsbehörde geführt.
  • In welcher Entfernung befinden sich Arbeitsplatz, Schule, Kindergarten, die erforderlichen Einkaufsmöglichkeiten und wie ist die Verkehrsverbindung dorthin?
  • Falls über die Bebaubarkeit eines Grundstücks Zweifel bestehen, empfiehlt es sich, Kontakt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bauaufsichtsbehörde aufzunehmen und ggf. eine Bauvoranfrage einzureichen.
  • Welche Störungen sind zu erwarten? Industrie, Gewerbe, landwirtschaftliche Betriebe, Straßen in der Nähe des Baugrundstücks können zu Beeinträchtigungen führen. Bestehen Planungen, die zu Belästigungen führen können, oder sind solche zu erwarten? Sie sollten den Flächennutzungsplan einsehen und erfragen, welche Planungen in der Nähe des Baugrundstücks vorgesehen sind.

Grundstückswert

Auskünfte über Bodenwerte von Grundstücken erhalten Sie bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses (Anschrift: Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation, Katasterbereich Leinefelde-Worbis, Bahnhofstraße 18, 37339 Leinefelde-Worbis, Tel. 036074/204203). Aufgrund von Kartenübersichten können Sie dort die jeweils aktuellen Bodenrichtwerte in Erfahrung bringen, die einen ersten guten Anhaltspunkt für Grundstückspreise darstellen. Dieser Wert stellt jedoch nicht den Preis dar, der auf dem freien Markt erzielt wird.

Nebenkosten

Beim Grundstückskauf ist zu beachten, dass neben den Grundstückskosten zumindest noch folgende Nebenkosten hinzukommen:

  • Grunderwerbssteuer
  • Notariats- und Grundbuchkosten
  • Erschließungskosten ggf. für Straßen-, Kanal- und Wasseranschluss
  • ggf. weitere Kosten (Vermessung, Makler)

Erschließungsbeiträge für den Straßenausbau, die Abwasser- und Wasserversorgung

Ist Ihr Grundstück noch nicht erschlossen oder wird aufgrund der Teilung eines alten größeren Grundstücks in mehrere Bauplätze eine erneute Erschließung notwendig, sollten Sie diese Kosten in der Finanzplanung berücksichtigen. Das Bauamt der zuständigen Gemeinde informiert Sie. Auch wenn bereits eine Straße an Ihr Grundstück führt, können dennoch Beiträge für den Straßenausbau, den Kanal und die Wasserversorgung anfallen.

Der Beitrag für den Straßenausbau richtet sich nach den tatsächlich entstehenden Kosten. Obgleich die Gemeinde einen Teil der Kosten übernimmt, haben Sie als Grundstückseigentümer den größten Anteil an den Straßenbaukosten zu übernehmen. Die Höhe der Kosten hängt von vielen Faktoren ab: So können breite Gehwege auf beiden Seiten, verkehrsberuhigende Maßnahmen, Grünflächen mit Bäumen oder Parkplätze die Straßenkosten verteuern. Die Kanal- und Wasserversorgungsbeiträge richten sich nach der Grundstücksgröße und dem Gebäudevolumen. Aktuelle Berechnungswerte für die zu erwartenden Beiträge erhalten Sie vom Bauamt der zuständigen Gemeindeverwaltung.

Sonstige Nebenkosten

Beim Grundstückskauf können weitere Nebenkosten Ihren Geldbeutel belasten. Ist Ihr Grundstück noch nicht amtlich vermessen, kommen Vermessungsgebühren in Abhängigkeit von der Größe und dem Wert des Grundstückes sowie dem Zeitaufwand für die Vermessung auf Sie zu. Haben Sie ein Grundstück/Haus über einen Makler erworben, fällt die individuelle Maklerprovision an.

Auszüge aus dem Controllingkonzept des Landkreises Unstrut-Hainich

Ziele und Aufgabenstellungen des Controlling

Der Unstrut-Hainich-Kreis hat sich im Zuge der Einführung eines neuen Steuerungsmodells für die Implementierung von "Controlling" ab dem Jahr 2001 entschieden. Dieser Entscheidung gingen die Forderungen der Politik und der Verwaltungsführung nach einer effizienten (wirtschaftlichen) und effektiven (zielgenauen) sowie bürgernahen Steuerung voraus. Aus dieser Forderung resultierten die folgenden Konsequenzen:

  • Der Unstrut-Hainich-Kreis benötigt einen Überblick über seine Produkte und Leistungen sowie die mit deren Erstellung verursachten Selbstkosten.
  • Der Zielerfüllungsgrad im Unstrut-Hainich-Kreis muss bestimmt werden.
  • Die zu erbringenden Produkte und Leistungen sind nach gewissen "Standards" (d. h. nach Menge, Qualität, Zielgruppe usw.) zu beschreiben.

Die Notwendigkeit eines Steuerungsinstrumentariums, welches der Verwaltungsführung eine systematische Planung kommunaler Leistungen einschließlich der dazu notwendigen Ressourcenverbräuche ermöglicht und gleichzeitig den Leistungsvollzug nach ebenso systematischen Grundsätzen überprüft (= Kontrolle des Zielerfüllungsgrades), lässt sich aus der Forderung nach einer Dezentralen Ressourcenverantwortung ableiten.

Neben der Verwaltungsspitze erhalten - im Zuge der Zusammenführung von Fach- und Ressourcenverantwortung - auch die Fachbereiche Managementkompetenzen. Damit beide ihre Führungsaufgaben adäquat wahrnehmen können, sind sie auf ein Informationsversorgungssystem angewiesen, welches ihnen entscheidungsrelevante Informationen zur Verfügung stellt.

Demzufolge wird im Unstrut-Hainich-Kreis dem Controlling das Ziel gestellt, die Verwaltungsführung durch eine permanente Informationsversorgung und Informationsauswertung in die Lage zu versetzen, die von der Verwaltung angebotenen Leistungen - unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und der Bedürfnisse der Bürger - effektiv sowie effizient zu erbringen.

Die Controller besitzen somit die "Transparenzverantwortung", die Verwaltungsführung dagegen weiterhin die "Entscheidungsverantwortung" in der Verwaltung.

Infolgedessen obliegen dem Controller die Aufgaben,

  • den Informationsbedarf der Verwaltungsführung zu ermitteln (z. B. durch Befragung des Informationsempfängers),
  • die Information gemäß dem Informationsbedarf zu beschaffen und aufzubereiten (Kosten- und Leistungsrechnung) sowie
  • die für die Verwaltungsführung relevanten Steuerungsinformationen zu übermitteln (Berichtswesen).

Grundlage für das Controlling ist der Soll-(Plan-)Ist-Vergleich. Durch das Ermitteln von Differenzen zwischen dem tatsächlichen Ist - Ergebnissen und den geplanten Vorgaben, durch die Analyse der evtl. dafür verantwortlichen Abweichungsursachen sowie durch die Entwicklung und Beurteilung von Handlungsalternativen soll die Verwaltungsführung in die Lage versetzt werden, den Unstrut-Hainich-Kreis derart zu steuern, dass die angestrebten Ziele erreicht werden.

Maßnahmen und schrittweise Umsetzung der Ziele

Erste Erfahrungen zur Produktbildung und Budgetierung wurden in den Jahren 1995 bis 2000 in den einzelnen Pilotprojekten im Bereich Umwelt, Straßenverkehr und der Volkshochschule gesammelt.

Unter Berücksichtigung der gesammelten Erfahrungen und der Einsicht, dass es sich um einen dynamischen Prozess handelt, welcher sich fortlaufend weiterentwickelt, ergaben sich die folgenden zwei "Implementierungsregeln":

  • Fehler sind dazu da, um aus ihnen zu lernen,
  • Bei der Implementierung nur keine Ungeduld aufkommen lassen.

Die zum Aufbau des Controllings erforderlichen Maßnahmen werden unter Einbeziehung dieser Regeln im Unstrut-Hainich-Kreises in den folgenden Schritten umgesetzt:

  • 1. Schritt: Erfassung und Definition von Produkten und Leistungen,
  • 2. Schritt: Aufbau eines Kennzahlensystems,
  • 3. Schritt: Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung,
  • 4. Schritt: Budgetierung und Zielvereinbarung,
  • 5. Schritt: Aufbau eines Berichtswesens,
  • 6. Schritt: Erstellen eines Ergebnisorientierten Haushalts.

Anhand dieser Schritte erfolgte im Unstrut-Hainich-Kreis Anfang des Jahres 2001 eine flächendeckende Produktbeschreibung und der Aufbau eines Kennzahlensystems. Unmittelbar daran anschließend wurde zunächst in Pilotbereichen (Fachdienste Gewerbe, Liegenschaften, Hilfe in besonderen Lebenslagen, Teilen der Schulverwaltung sowie Wasser, Immissionsschutz, Naturschutz und Abfall) mit der schrittweisen Einführung von Instrumenten des Controllingbereichs insbesondere mit der Kosten-Leistungsrechnung begonnen.

Durch die Umsetzung der ständig erworbenen Erkenntnisse aus den Pilotprojekten war es uns bereits im Jahre 2003 möglich, eine flächendeckende Kosten-Leistungsrechnung einzuführen und somit die erforderlichen Controllinggrundlagen zu schaffen.

Nähere Informationen erhalten Sie aus unserem Controllingkonzept, welches wir auf Anfrage zur Verfügung stellen können.

Azubi-Ticket Thüringen

Das Azubi-Ticket Thüringen ist ein Pilotprojekt des Freistaates Thüringen.

Was ist das Azubi-Ticket Thüringen?

  • Nutzung von Bus, Bahn und Straßenbahn innerhalb des Verkehrsverbundes Mittelthüringen (VMT) und den beteiligten Nahverkehrsunternehmen innerhalb Thüringens
  • gilt für alle angemeldeten Auszubildenden an anerkannten Berufsschulen

 

Wo kann man das Azubi-Ticket Thüringen nutzen?

  • auf allen Regionallinien der Regionalbus-GmbH im Unstrut-Hainich- und Kyffhäuserkreis
  • auf allen Stadtlinien der Stadtbus-GmbH in Mühlhausen und Sondershausen

 

Wichtige Info's

  • im Abo erhältlich (mind. 12 Monate)
  • auch in der Freizeit nutzbar
  • Fahrradmitnahme kostenfrei (kapazitätsabhängig)
  • Preis 50 Euro pro Monat

 

Wo kann man das Azubi-Ticket erwerben?

  • Das Azubi-Ticket Thüringen wird von der Regionalbus- und Stadtbus GmbH anerkannt und kann über die Deutsche Bahn und den Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) erworben werden.
  • www.vmt-thueringen.de
  • www.bahn.de/vmt

 

 

Badebus 2021

Nächster Halt…Badespaß!
Pünktlich zum Start in die Sommerferien hat der Unstrut-Hainich-Kreis seine Badebusflotte 2021 komplett aufgestellt. Einige Strecken mussten kurzfristig neu gedacht und organisiert werden, um den Anfragen und Bedürfnissen gerecht zu werden.

Über die Sommerferien fahren Montag bis Freitag die Badebusse auf sechs verschiedenen Routen das Freibad Kirchheilingen, den Schwanenteich in Mühlhausen und die Freibäder Eigenrieden und Lengenfeld/Stein an.

Auf der ersten Strecke startet der Badeshuttle in Oberdorla und fährt bis nach Lengenfeld/Stein. Von dort aus geht die Fahrt weiter bis nach Eigenrieden. Die zweite Tour beginnt in Seebach und sammelt über Höngeda und Bollstedt Kinder auf, die gern zum Schwanenteich möchten. Kleine BadefreundInnen bis 18 Jahre werden über die dritte Route - Lützensömmern, Kutzleben, Bad Tennstedt, Bruchstedt und Blankenburg nach Kirchheilingen gebracht. Das Freibad Kirchheilingen wird außerdem über eine vierte Strecke angefahren. Hier starten die Busse in Herbsleben.

Auch die Kinder aus der Region Schlotheim können diesen Sommer dank einer großzügigen Spende der Sparkassenstiftung zwischen ‚Pommes Schranke‘ und Beachvolleyball ihre Ferien genießen. Ausgehend von Grabe über Körner, Schlotheim, Malterode fährt der Bus ins Freibad Kirchheilingen. Die sechste Route, mitfinanziert von der VR-Bank Westthüringen eG, startet in Menteroda und fährt den Schwanenteich an.

Genaue Abfahrtszeiten und welche Ortschaften wann angefahren werden sind dem Plan zu entnehmen.

Wichtig sind in diesem Jahr besonders für Horte, Jugendclubs, oder „große“ Kita-Gruppen vorherige Absprachen mit Freibädern und dem Busunternehmen, um alle Hygienevorschriften im Rahmen der immer noch präsenten Corona-Situation berücksichtigen zu können.

Nach dem bisherigen Erfolg des in Thüringen einzigartigen Badebus-Projektes, war es dem Kinderfreundlichem Landkreis auch in diesem Jahr wichtig, seine bewährten Badebus-Angebote zu erweitern und möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Chance auf unbeschwerte Ferientage mit Bewegung und Begegnung unter Freunden zu geben. Die Initiative entwickelte sich in den letzten Jahren mit einer erweiterten und angepassten Streckenplanung zu einer Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht.

Finanziert werden die Badebus-Touren in diesem Jahr durch das Landesprogramm Solidarisches Zusammenleben, von der Sparkasse Unstrut Hainich und der VR-Bank. Nur durch das finanzielle Engagement der Partner des Kinderfreundlichen Landkreises können Kinder und Jugendliche diesen Badespaß genießen und werden Familien unterstützt und entlastet. Denn die seit 14 Jahren fahrenden Badebusse gehören zu den wichtigsten Freizeitmöglichkeiten in der hoffentlich warmen Sommerzeit.

exurl symbolTour 1.1: Oberdorla - Lengenfeld untern Stein

exurl symbol Tour 1.1: Lengenfeld unterm Stein - Eigenrieden

exurl symbolTour 2:   Seebach - Mühlhausen, Schwanenteich

exurl symbolTour 3:   Lützensömmern - Kirchheilingen

exurl symbolTour 4:   Herbsleben - Kirchheilingen

exurl symbolTour 5:   Grabe - Kirchheilingen

exurl symbolTour 6:   Menteroda - Mühlhausen, Schwanenteich

 

Strecken Badebus 2021

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