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Fachbeirat der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft tagte in Bad Langensalza

Anlässlich der dritten Sitzung des Fachbeirates „Garten und Medizin“ des Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) trafen sich am 11. April 2019 Experten der „grünen“ und „weißen“ Branche in der Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza. Aus den verschiedensten Teilen Deutschlands angereist, waren sie der Einladung von Landrat Harald Zanker und Hufeland-Geschäftsführer Dr. Manfred Bohn gefolgt.

Resultierend aus dem internationalen Fachkongress zum Thema „Garten und Medizin“ im Jahr 2017 in Berlin, gründete sich 2018 der gleichnamige DGG-Fachbeirat. Seither trifft dich das Gremium in regelmäßigen Abständen mit dem Ziel, den intensiven Dialog von medizinischen, therapeutischen, gärtnerischen und gesundheitsökonomischen Experten zu fördern und die Aufmerksamkeit von Krankenhäusern auf die Wirkung des Gartens und seine therapeutische Kraft zu lenken. In diesem Zusammenhang steht der Aufbau eines sparten- und kompetenzübergreifenden Netzwerkes „Garten & Medizin“, um in enger Kooperation mit den Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Standesorganisationen das Bewusstsein für ein neues Kompentenzcluster zu entwickeln. Dabei ist an die Etablierung von Modellprojekten, Fachtagungen und Kongressen gedacht. „Garten und Grün leisten einen ebenso essentiellen Beitrag für die Gesundheit der Menschen wie die medizinische Vorsorge, Therapie und Nachsorge.“, sind sich die Beiratsmitglieder einig.

Vor diesem Hintergrund begrüßten Landrat Harald Zanker, Bürgermeister Matthias Reinz und Dr. Lutz Pfeiffer, Ärztlicher Direktor, die Gäste zunächst im Foyer des Hufeland Klinikums. Geführt vom Leiter der Stabsstelle Wirtschaft/ dem Prokurist der Hufeland MVZ GmbH, Jens Kopp, erkundete die Gruppe anschließend den Außenbereich des Krankenhausareals sowie das MVZ am Illebener Weg und den MVZ-Neubau.

Gemeinsam mit Landschaftsarchitektin und DGG-Mitglied Dagmar Kleemann konnten sich die Fachbeiratsmitglieder am Nachmittag bei einem Spaziergang von den liebevoll gestalteten und gepflegten Gärten und Parkanlagen der Stadt überzeugen - angefangen im Kurpark, über den Rosengarten und den Japanischen Garten bis hin zum Botanischen Garten. Sichtlich begeistert und voll des Lobes brachen die Experten in der Folge erneut zum Klinikum auf. Mit verschiedenen Fachvorträgen, Statements und einer Vielzahl neuer Impulse für die strategische Ausrichtung des Fachbeirats „Garten und Medizin“ endete die Tagung am Abend.

„Als Stadt der Gärten, mit einer über 200-jährigen Kurtradition und einem Standort des Hufeland Klinikums ist Bad Langensalza prädestiniert, um den Austausch und die Zusammenarbeit mit dem DGG-Fachbeirat zukünftig weiter voranzutreiben. Gemeinsam mit Vertretern aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Medizin und Politik wollen wir für die Region zukunftsfähige Ansätze entwickeln und Projekte umsetzen. Mit dem heutigen Tag sind wir einen weiteren Schritt vorangekommen, was mich persönlich sehr freut.“, fasst Landrat Harald Zanker abschließend zusammen.

15.04.2019 2

 

Bildunterschrift:
(links) Der DGG-Fachbeirat „Garten und Medizin“ ist zum ersten Mal in der Bad Langensalza zu Gast.

(rechts) Christoph Decker (Architekt für Krankenhausbau und Gesundheitswesen), Bettina de la Chevallerie (Geschäftsführerin des DGG 1822 e.V.), Prof. Dr. Elisabeth Gödde (Fachärztin für Humangenetik, Psychotherapie, ärztliche Psychotherapeutin), Landrat Harald Zanker, Dr. Thomas Schmidt (Ministerialrat im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft), Prof. Dr. Klaus Neumann (Landschaftsarchitekt und Präsident des DGG 1822 e. V.), Dr. med. Thomas Jacoby (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie), Prof. Dr. Heinrich J. Lübke (ehem. Chefarzt im HELIOS Klinik Berlin Zehlendorf), Prof. Dr. Jörg-Ulrich Forner (Beuth-Hochschule für Technik Berlin), Anton Robl (Garten- und Landschaftsarchitekt) und Dagmar Kleemann (Garten- und Landschaftsarchitektin) im Japanischen Garten in Bad Langensalza.

Fotos: Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis

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