Weitere Förderung für die Sanierung des Salza-Gymnasiums, Schulteil Hannoversche Straße bestätigt

Foto: ElektroanlageMit Bescheid vom 03.12.2018 erhielt der Landkreis Unstrut-Hainich vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr Fördermittel in Höhe von 2.097.000 Euro. Umgehend begannen die erforderlichen Ausschreibungen für die vollumfänglichen Sanierung des Schulteils Hannoversche Straße des Salza-Gymnasiums in Bad Langensalza. Im Rahmen der Komplettsanierung wurde der Schulteil vor allem barrierefrei ertüchtigt, in dem, neben den Sanitäranlagen, die teilweise auch für Behinderte umgebaut wurden, ebenso ein Aufzug am Gebäude errichtet wurde.

Die gesamte E-Anlage sowie die komplette Heizungsinstallation erfuhren eine Erneuerung. Die Anbringung einer Wärmedämmfassade, die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen und letztendlich die Maler-und Belagsarbeiten rundeten insgesamt die Komplettsanierung ab. Die im Zuge der erforderlichen Maßnahmen im Vorfeld notwendigen Ausschreibungen und deren Ergebnisse haben allerdings gezeigt, dass die zur Verfügung gestellten Fördermittel nicht in Gänze ausreichten. Zwischenzeitlich schätzte der Schulträger, dass er ca. 1,0 Millionen Euro aus eigenen Mitteln des Landkreises aufbringen muss. Unabhängig davon startete die Sanierung Anfang Juli 2019. Jetzt, Ende 2020, ist diese abgeschlossen. Die zunächst erforderlichen  Eigenmittel konnte der Schulträger im Haushalt 2020 verankern.

Im Laufe der Sanierungsmaßnahmen versuchte der Landkreis mehrfach, beim Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr auf die erhöhten Kosten, die sich nach den Ausschreibungsverfahren ergeben haben, hinzuweisen und beantragte weitere Mittel, um den Eigenanteil so gering wie möglich zu halten. Im Zuge dessen erhielt der Landkreis nunmehr mit Bescheid vom 17.12.2020 eine Aufstockung der Fördersumme für das Salza-Gymnasium, Schulteil Hannoversche Straße in Höhe von 302.639 Euro. Insofern sind nun noch ca. 640.000 Euro durch den Landkreis selbst aufzubringen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit guten und objektiven Argumenten gegenüber dem Fördermittelgeber weitere Fördermittel akquirieren konnten, die unseren  Kreishaushalt entlasten. Unabhängig davon haben wir es geschafft, eine solch große Maßnahme zu realisieren. Wir werden auch zukünftig alle Möglichkeiten nutzen, um Fördermittel für möglichst viele Schulsanierungen zu erhalten. Selbst wenn sich die Baukosten erhöhen, gibt der Landkreis nicht auf und versucht alles Mögliche, um seinen Verpflichtungen als Schulträger nachzukommen.„, so Harald Zanker, Landrat.