Verpflichtungserklärung

In vielen Fällen verlangt die Deutsche Auslandsvertretung vor Erteilung eines Visums eine Verpflichtungserklärung eines Gastgebers in Deutschland.

Die Verpflichtungserklärung bedarf der Schriftform und kann im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis abgegeben werden.

Der Bundesminister des Innern hat ein fälschungssicheres, bundeseinheitliches Formular für Verpflichtungserklärungen eingeführt. Bei folgenden Staaten werden die deutschen Auslandsvertretungen regelmäßig eine Verpflichtungserklärung nach dem bundeseinheitlichen Muster verlangen:

  • Afghanistan
  • Albanien
  • Algerien
  • Ägypten
  • Armenien
  • Aserbaidschan
  • Äthiopien
  • Bangladesch
  • Bosnien-Herzegowina
  • Burundi
  • Georgien
  • Ghana
  • Indien
  • Irak
  • Iran
  • Jordanien
  • Kamerun
  • Kasachstan
  • Kirgisistan
  • Kuba
  • Liberia
  • Libyen
  • Marokko
  • Mazedonien
  • Moldawien
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Philippinen
  • Ruanda
  • Russische Förderation
  • Serbien und Montenegro
  • Somalia
  • Sri Lanka
  • Sudan
  • Syrien
  • Tadschikistan
  • Thailand
  • Togo
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Tunesien
  • Ukraine
  • Usbekistan
  • Vietnam
  • Weißrussland
  • Zaire
  • Palästinenser

Darüber hinaus können bestimmte Lebenssachverhalte die Abgabe einer Verpflichtungserklä rung auch in anderen Fällen geboten erscheinen lassen.

Es wird eine Bonitätsprüfung des Bürgers vorgenommen und das Ergebnis auf der Verpflichtungserklärung vermerkt. Zur Überprüfung Ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit werden im Regelfall folgende Unterlagen benötigt:

  • Mietvertrag
  • Einkommensnachweise über monatliches Nettoeinkommen (3 Monate)
  • Krankenversicherungsnachweis für Gast (soweit vorhanden)

Als nicht geeignet sind Bankguthaben oder ähnliches anzusehen, da Aussagekraft und Verfügbarkeit nicht gesichert sind. Maßgebend sind die Umstände des Einzelfalls. Die Vorgabe eines einheitlichen Berechnungsmaßstabes ist nicht sinnvoll angesichts der unterschiedlichen Lebensverhältnisse. Gleichwohl orientiert sich der Unstrut-Hainich-Kreis aus Gründen der Gleichbehandlung bei der Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit grundsätzlich am jeweiligen Sozialhilfesatz. Abweichungen davon sind in begründeten Einzelfällen (z. B. Eltern, Kinder, Geschwister o. ä.) möglich.

Ihre Angaben sowie der Umfang der eingegangenen Verpflichtung sind freiwillig.

Die Verpflichtungserklärung wird Ihnen mit einer Ablichtung ausgehändigt. Eine Kopie des Formulars verbleibt als ggf. vollstreckbarer Titel bei der Ausländerbehörde des Unstrut- Hainich-Kreises. Das Original der Verpflichtungserklärung sowie die Ablichtung müssen an den Ausländer weitergeleitet werden, der die Verpflichtungserklärung sowie die Ablichtung im Rahmen des Visumverfahrens bei der zuständigen deutschen Auslandsvertretung vorlegt. Das Original verbleibt anschließend beim Ausländer zur Vorlage bei der Grenzkontrolle. Die Ablichtung der Verpflichtungserklärung verbleibt bei der deutschen Auslandsvertretung.

Gebühren (Kosten):

Für die Bearbeitung der Verpflichtungserklärung fallen Gebühren in Höhe von 25,00 EURO an.

Informationen zum Umfang der Kostenhaftung nach Abgabe der Verpflichtungserklärung
[Hier...]

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