20 Unternehmen in und um Mühlhausen sowie sieben Thüringer Hochschulen nutzten die Gelegenheit, um den jungen Menschen ihre Perspektiven in der Region und in Thüringen vorzustellen. Die Idee für dieses neue Veranstaltungsformat hatte Schulleiter Tino Nazareth. Hintergrund: Bildungs- und Ausbildungsmessen sind häufig stark auf klassische Ausbildungsberufe ausgerichtet. Mit dem Berufemarkt wollte er den Jugendlichen zusätzlich die Vielfalt an Studienmöglichkeiten näherbringen und gleichzeitig die Brücke zu regionalen Unternehmen schlagen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten an den Ständen direkt ins Gespräch mit Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung, Medizin oder Handwerk treten und sich bei Unternehmensvorträgen informieren.
Auch Landrat Thomas Ahke überzeugte sich bei einem Rundgang selbst von der Vielfalt der Angebote: „Mit dem Berufemarkt hat die Schule eindeutig eine Lücke geschlossen. Ich finde es wichtig, dass den jungen Menschen aufgezeigt wird, welche Chancen sie direkt hier vor Ort oder in Thüringen haben. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele nach der Schule in der Region bleiben – das gelingt unter anderem mit einer guten Ausbildung. Die Resonanz heute zeigt, dass dieses Format funktioniert: Viele Schülerinnen und Schüler haben die Chance genutzt, neue berufliche Perspektiven für sich zu entdecken.“
Das Interesse war nicht nur bei den Jugendlichen groß. Auch die Unternehmen und Hochschulen freuten sich über die Möglichkeit, mit potenziellen Auszubildenden und Studierenden direkt in Kontakt zu treten. Alle angefragten Institutionen sagten ihre Teilnahme zu. Der erste Berufemarkt am Tilesius-Gymnasium hat damit gezeigt, dass die Region viel zu bieten hat – und dass es sich lohnt, die Zukunft im Unstrut-Hainich-Kreis zu gestalten und hier zu bleiben.


