Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere auf der perspektivischen Nutzung des Gewerbegebietes hinter der Görmar-Kaserne. Gemeinsam wurde erörtert, wie diese Fläche künftig für Neuansiedlungen von Unternehmen erschlossen und strategisch weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es, attraktive Rahmenbedingungen für Neuansiedlungen zu schaffen und damit langfristig Arbeitsplätze in der Region zu sichern und auszubauen. Dabei spielt das Thema grüner Strom als Standortvorteil in Mühlhausen eine wichtige Rolle
Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns betont: „Die Wärmewende ist ein zentraler Baustein unserer kommunalen Klimastrategie. Mit Projekten wie dem Solarthermiepark Sonnenfeld am Schadeberg‘ und dem Biomasseheizwerk zeigen wir, wie nachhaltige Energieversorgung in der Praxis gelingt. Erneuerbare Energien sind nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz, sondern auch ein Schlüssel zu mehr Unabhängigkeit und langfristiger Kostensicherheit. Durch lokale Erzeugung stärken wir die regionale Wertschöpfung, schonen Ressourcen und schaffen eine bezahlbare Energieversorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger. Die Stadtwerke Mühlhausen sind dabei nicht nur ein verlässlicher Partner, sondern auch ein Vorbild für andere Kommunen."
In diesem Zusammenhang kommt der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen eine wichtige Rolle zu. Als 100-prozentige Tochter des Freistaates Thüringen unterstützt die LEG seit 1992 die Entwicklung Thüringens zu einem leistungsfähigen Wirtschafts-, Investitions- und Technologiestandort. Mit ihrer Expertise in der Wirtschaftsförderung sowie im Immobilien- und Flächenmanagement ist sie daher ein wichtiger Partner für Kommunen und Landkreise.
„Eine starke Stadt Mühlhausen ist ein wichtiger Motor für die Entwicklung unseres gesamten Landkreises. Denn starke Kommunen bedeuten immer auch einen starken Landkreis. Nur im gemeinsamen Dialog und mit abgestimmten Strategien können wir die Potenziale unserer Städte und der Region bestmöglich nutzen.“, betonte Landrat Thomas Ahke.
Abschließend dankten Landrat Thomas Ahke und Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns den Vertretern der LEG für den konstruktiven Austausch und die Bereitschaft, die Entwicklung der Region aktiv zu begleiten.
