Es verpflichtet öffentliche Auftraggeber, innerhalb festgelegter Zeiträume verbindliche Quoten für „saubere“ und „emissionsfreie“ Fahrzeuge einzuhalten.
Der Handlungsdruck ist hoch: Der Verkehrssektor zählt weiterhin zu den größten Verursachern von CO₂-Emissionen. Eine konsequente Verkehrswende hin zu alternativen Antrieben ist daher ein wichtiger Baustein für mehr Klimaschutz und zugleich eine Chance, den ÖPNV moderner, leiser und attraktiver zu gestalten.
Vor diesem Hintergrund fand in der vergangenen Woche ein fachlicher Austausch im Unstrut-Hainich-Kreis statt. Landrat Thomas Ahke empfing gemeinsam mit Rahul Kumar, Geschäftsführer der Regionalbus GmbH, den Vertreter Horst Woitschig von BYD Europe B. V..
Das Unternehmen BYD zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Elektrobussen. Das Unternehmen hebt insbesondere den Einsatz von Lithium-Eisenphosphat-Akkus hervor, die als langlebig und besonders sicher gelten. Die vollelektrischen Busse werden unter anderem in China sowie in Ungarn produziert.
Mit weltweit zehntausenden im Einsatz befindlichen Fahrzeugen verfügt BYD über umfangreiche Erfahrung im Bereich emissionsfreier Mobilität.
Da mögliche Fahrzeugbeschaffungen erst nach umfassenden internen Prüfungen, Abstimmungen und politischen Beschlussfassungen erfolgen können, befindet sich die Regionalbus GmbH derzeit in einer frühen Phase der Marktsondierung. Perspektivisch würden entsprechende Beschaffungen im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens erfolgen. In diesem Zusammenhang steht das Unternehmen nicht nur mit BYD, sondern auch mit weiteren etablierten Herstellern im Austausch, um verfügbare Technologien, Betriebserfahrungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen breit zu vergleichen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige Ausrichtung des Fuhrparks zu schaffen.
Klar ist jedoch: Sowohl die beiden Landkreise, als auch die Regionalbus GmbH verfolgen das gemeinsame Ziel, die Transformation hin zu nachhaltiger Mobilität konsequent voranzutreiben.






