Im Kultur- und Kongresszentrum informierten Geschäftsführer Jens Kopp, Prokurist Sven Kapell sowie der Ärztliche Direktor Priv.-Doz. Dr. med. Johannes Wölfer rund 25 Vertreterinnen und Vertreter beider Gremien über den aktuellen Stand beider Klinikstandorte sowie die Zukunftspläne der GmbH.
In seiner Präsentation nahm Jens Kopp zunächst Bezug auf kursierende Gerüchte, wonach der Klinikstandort Bad Langensalza gefährdet sei. Deutlich stellte er klar: Eine Schließung des Standorts ist nicht geplant. Vielmehr sei das Ziel, beide Klinikstandorte – in Bad Langensalza und Mühlhausen – gemeinsam weiterzuentwickeln und langfristig zu sichern.
Kopp erläuterte die derzeitigen Herausforderungen der Krankenhauslandschaft in Thüringen – insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes. Dieses erfordere strukturelle Anpassungen und stärkere Kooperationen zwischen Kliniken, um die Versorgung der Bevölkerung dauerhaft auf hohem Niveau gewährleisten zu können. In beiden Häusern seien bereits umfangreiche Sanierungsmaßnahmen mit Hilfe von Fördermitteln umgesetzt oder geplant worden. Ein zukunftsweisendes Projekt sei zudem der geplante Umbau der Notaufnahme am Standort Bad Langensalza.
Im Anschluss an seine Ausführungen stellte sich Jens Kopp den zahlreichen Fragen der Gremienmitglieder. Dabei wurde deutlich, wie groß das Interesse an einer gesicherten und qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung in der Region ist. Landrat Thomas Ahke und auch die Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtrat und Kreistag betonten die Bedeutung des Themas für die Stadt und den gesamten Landkreis.
Die Veranstaltung war ein gelungenes Beispiel für transparente Kommunikation zwischen Klinikleitung und politischer Ebene. Der Wunsch nach einer Wiederholung dieses Formats wurde deutlich geäußert – ein Signal, das die Klinikleitung gerne aufnimmt. Geschäftsführer Kopp und Landrat Ahke zeigten sich erfreut über das große Interesse und die konstruktive Diskussion.
Mit Offenheit und Transparenz will die Hufeland Klinikum GmbH weiterhin dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit gerecht werden – und so das Vertrauen in die medizinische Versorgung vor Ort stärken.