Begegnungen und Gespräche im Fokus
Der Wandertag führte die Teilnehmenden nach Niederdorla zum Opfermoor. Dabei boten sich bei den Aktionsangeboten zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche und einen ungezwungenen Austausch. Der Behindertenbeauftragte unterstrich die Bedeutung solcher gemeinsamen Aktivitäten für den Abbau von Vorurteilen und die Stärkung des Miteinanders.
Die Stadtbegehung konzentrierte sich auf die Barrierefreiheit der Marienkirche, als einer der Ausstellungsorte der Landesausstellung 500 Jahre Bauernkrieg in Mühlhausen. Gemeinsam mit dem AWO Kindergarten „Am Neuen Ufer“ wurden Herausforderungen beim Besuch der Ausstellung von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Sehbehinderungen oder anderen Beeinträchtigungen praktisch, mit Rollstuhl, Rollator, Blindenstock und Simulationsbrillen ausprobiert und diskutiert.
„Die direkten Begegnungen und Gespräche während des Wandertags und der Stadtbegehung waren sehr wertvoll“, betonte der kommunale Behindertenbeauftragte. „Sie haben gezeigt, wie wichtig es ist, Barrieren abzubauen – sowohl in den Köpfen als auch in der Umwelt – und Inklusion im Alltag zu leben.“
Die Veranstaltungen stießen auf großes Interesse und trugen dazu bei, das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung in der lokalen Gemeinschaft zu stärken. Der kommunale Behindertenbeauftragte wird die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um sich weiterhin für eine inklusive Gesellschaft im Unstrut-Hainich-Kreis einzusetzen.

