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Moderne Ausbildung für Lebensretter: Justizministerin Beate Meißner übergibt Lottomittel für neues Ultraschallgerät am Berufsschulzentrum

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Die Thüringer Justizministerin Beate Meißner besuchte am Montag den Berufsschulcampus in Mühlhausen und übergab einen Förderbescheid über Lottomittel an den Schulförderverein des Berufsschulzentrums, Fachbereich Rettungsdienst. 

Mit der Förderung konnte ein modernes, KI-gestütztes präklinisches Ultraschallgerät angeschafft werden, das künftig in der Fort- und Weiterbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern zum Einsatz kommt.

Das Gerät, dessen Anschaffungskosten bei 5.500 Euro liegen, wurde zu 80 Prozent durch Lottomittel des Thüringer Ministeriums für Justiz, Migration und Verbraucherschutz gefördert. Den verbleibenden Anteil finanzierte der Schulförderverein aus eigenen Mitteln.

Das neue Gerät ermöglicht es den angehenden Notfallsanitätern, präklinische Ultraschalluntersuchungen zu trainieren, also Ultraschall direkt am Einsatzort anzuwenden, noch bevor Patientinnen und Patienten ins Krankenhaus gebracht werden.
  In der medizinischen Praxis kann dies entscheidende Informationen liefern, etwa bei inneren Blutungen, Verletzungen oder Atemproblemen.

„Unser Ziel ist es, an der Einsatzstelle Fragen beantworten zu können, die nur ein Ultraschallgerät klären kann“, erklärte Alexander Wettig, Fachbereichsleiter im Fachbereich Rettungsdienst. „Notärzte verfügen bereits über diese Geräte in ihren Einsatzfahrzeugen. Wir möchten die Notfallsanitäter nun sukzessive befähigen, diese Technik ebenfalls kompetent anzuwenden.“

Bereits eine Schulung mit dem neuen Gerät wurde erfolgreich durchgeführt, vier weitere sind bereits in Planung und stoßen auf reges Interesse bei den Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst. Die Fortbildungen werden außerhalb des regulären Unterrichts über den Schulförderverein angeboten.

„Der Schulförderverein ermöglicht im Fachbereich Rettungsdienst Anschaffungen, die unglaublich wichtig für die Aus- und Fortbildung unserer Notfallsanitäter sind. Es ist ein starkes Signal, dass hier 3.800 Euro in die Aus- und Fortbildung unserer Lebensretter von morgen zur Verfügung gestellt werden. Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank an den engagierten Schulförderverein und das Land Thüringen richten, dass sie dieses wichtige Projekt unterstützen.“ so Landrat Thomas Ahke.