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Unstrut-Hainich-Kreis startet ersten Bauabschnitt der Teilsanierung der Seilerhalle Schlotheim

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Mit dem Beginn des ersten Bauabschnitts der Teilsanierung der Seilerhalle Schlotheim setzt der Unstrut-Hainich-Kreis ein wichtiges Zeichen für die nachhaltige Modernisierung seiner Bildungs- und Sportinfrastruktur. Die Investitionssumme für die Maßnahmen in den Bereichen Dach, Sanitär, Lüftung und Elektro beläuft sich auf rund 1,32 Millionen Euro.

Zum offiziellen Baustart kamen Vertreter der beteiligten Planungsbüros, der Schulen sowie der Kreisverwaltung zusammen, um sich über die bevorstehenden Maßnahmen zu informieren und den Beginn der Bauarbeiten zu begleiten. An dem Termin nahm auch Landrat Thomas Ahke teil, der die Bedeutung der Investition für den Schul- und Vereinssport im Unstrut-Hainich-Kreis hervorhob.

Anwesend war vom Planungsbüro Lano GmbH der Geschäftsführer Herr Hose. Die elektrotechnische Fachplanung wird durch die INP Ingenieure GmbH vertreten. Seitens der Schulen nahmen Herr Lorenz als Schulleiter des Seilergymnasiums, Frau Voget als Schulleiterin der Regelschule sowie Herr Heyer als Schulleiter der Grundschule teil. Ebenfalls anwesend waren die Hausmeister Herr Schlape und Herr Parth. Das Landratsamt wurde durch Herr Skornicka, Herr Koch und Frau Weidenbach vom Fachdienst Technisches Gebäudemanagement und Liegenschaften vertreten.

Mit der Sanierung der Seilerhalle investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Schul- und Sportstätten. Die Maßnahmen verbessern nicht nur die energetische Qualität des Gebäudes, sondern schaffen auch moderne und attraktive Bedingungen für Schülerinnen und Schüler, Vereine sowie alle weiteren Nutzerinnen und Nutzer der Halle. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,32 Millionen Euro setzen wir ein klares Zeichen für den Erhalt und die Weiterentwicklung unserer öffentlichen Infrastruktur.

„Diese Investition ist zugleich ein sichtbares Ergebnis der konsequenten Haushaltskonsolidierung und der sparsamen Haushaltsführung der vergangenen beiden Jahre. Weil wir sparsam gewirtschaftet und Prioritäten gesetzt haben, können wir heute wieder verstärkt in unsere Schulen investieren. Gute Bildung besteht für mich aus einem Dreiklang: guten Lehrkräften, einem guten Lehrplan und einer guten Infrastruktur. Für die Infrastruktur sind wir als Schulträger verantwortlich. Die Investitionsoffensive, die wir mit dem Haushalt 2026 begonnen haben, macht sich nun Schritt für Schritt vor Ort bemerkbar. Sporthallen sind dabei weit mehr als Gebäude. Sie sind Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und der persönlichen Entwicklung. Hier lernen Kinder und Jugendliche Teamgeist, Fairness und Verantwortung. Gleichzeitig bieten sie unseren Vereinen die Möglichkeit, ein vielfältiges sportliches Angebot aufrechtzuerhalten. Ein starker Schul- und Vereinssport trägt wesentlich zur Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden bei und ist damit auch ein wichtiger Standortfaktor für die positive Entwicklung unserer Region.“, betonte Landrat Thomas Ahke.

Der Baubeginn ist für Juni 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts wird voraussichtlich im November 2026 erfolgen.

Im Rahmen der Baumaßnahmen werden das Hallendach sowie die Nebendächer 1 und 2 energetisch saniert. Gleichzeitig erfolgt die Erneuerung des Lichtbandes, um die Witterungssicherheit, den Wärmeschutz und die natürliche Belichtung der Halle nachhaltig zu verbessern.

Darüber hinaus werden die Lüftungsanlagen sowie die elektrischen Anlagen in der Halle und den Nebenräumen umfassend erneuert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung der Sanitär- und Umkleidebereiche, die den heutigen Anforderungen entsprechend neugestaltet werden.

Die technischen Erneuerungen ziehen weitere bauliche Maßnahmen nach sich. So werden Trockenbauarbeiten an Wänden und Vorwandinstallationen ausgeführt, eine neue abgehängte Decke mit akustisch wirksamen Eigenschaften eingebaut sowie Boden- und Wandbeläge durch moderne Fliesen ersetzt. Abschließend erhalten die Innenflächen einen neuen Anstrich.

Die Planung und Bauleitung des Projekts erfolgen durch die Lano GmbH. Verantwortlich für die Bereiche Architektur, Brandschutz sowie Heizung, Lüftung und Sanitär sind Geschäftsführer Herr Hose und Architektin Frau Hoßbach. Die elektrotechnische Fachplanung übernimmt die INP Ingenieure GmbH unter der Leitung von Herrn Rindermann.

Mit der Teilsanierung wird die Seilerhalle Schlotheim technisch und energetisch auf den aktuellen Stand gebracht. Die Maßnahme steht zugleich beispielhaft für den Weg des Unstrut-Hainich-Kreises, durch konsequente Haushaltskonsolidierung und eine sparsame Haushaltsführung finanzielle Spielräume für Investitionen zu schaffen. Die Sanierung der Seilerhalle ist Teil der Investitionsoffensive, mit der der Landkreis insbesondere die Bildungs- und Sportinfrastruktur nachhaltig stärken und den bestehenden Sanierungsstau schrittweise abbauen will. Der Unstrut-Hainich-Kreis schafft damit langfristig verbesserte Rahmenbedingungen für den Schul-, Vereins- und Breitensport sowie für weitere Veranstaltungen in der Halle.

Einigkeit bestand bei allen Beteiligten darüber, dass die Sanierung ein wichtiger Baustein zur Sicherung einer modernen Bildungs- und Sportinfrastruktur im Unstrut-Hainich-Kreis ist. Mit dem Start des ersten Bauabschnitts wird hierfür ein bedeutender Meilenstein gesetzt.

Anwesende beim Baustart
Zum Baustart des ersten Bauabschnitts der Teilsanierung der Seilerhalle Schlotheim informierten sich Landrat Thomas Ahke, die Schulleitungen der umliegenden Schulen sowie Mitarbeiter des Landratsamtes über die anstehenden Baumaßnahmen. Die Investition von rund 1,32 Millionen Euro dient der energetischen und funktionalen Modernisierung der Sporthalle.