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Verstärkung für den Gesundheitsschutz: Zwei neue Hygienekontrolleurinnen starten ihre Ausbildung im Unstrut-Hainich-Kreis

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Der Unstrut-Hainich-Kreis setzt ein deutliches Zeichen für den öffentlichen Gesundheitsschutz: Zum 1. Dezember 2025 haben Antje Tropsch und Tina Gries ihre dreijährige Ausbildung zur Hygienekontrolleurin im Landratsamt Unstrut-Hainich-Kreis begonnen.

Beide sind zunächst im Fachdienst Gesundheit eingesetzt und lernen dort die vielseitigen Aufgaben des Öffentlichen Gesundheitsdienstes kennen.

Hygienekontrolleure leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung. Sie überwachen hygienische Standards, beraten Einrichtungen und wirken aktiv im Infektionsschutz mit. Zu ihrem breit gefächerten Aufgabenprofil gehören unter anderem die Kontrolle von überwachungspflichtigen Einrichtungen, die Trink-, Bade- und Beckenwasserhygiene sowie Tätigkeiten im umweltbezogenen Gesundheitsschutz. Als Gesundheitsaufseherinnen sind sie ein zentraler Bestandteil der Seuchenabwehr und der Prävention von Gesundheitsrisiken.

Die Ausbildung verbindet intensive Praxis mit fundierter Theorie. Der praktische Teil findet überwiegend im Gesundheitsamt sowie in zahlreichen externen Einsatzstellen statt, darunter Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hygieneinstitute sowie Ordnungs-, Veterinär- und Bauämter. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung mindestens 3.700 Stunden. Die theoretische Ausbildung erfolgt im Blockunterricht an der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf, überwiegend in Online-Live-Formaten, ergänzt durch Präsenzphasen unter anderem in Düsseldorf und Berlin.

Für Tina Gries ist der Einstieg in den öffentlichen Gesundheitsschutz eine bewusste Entscheidung:
Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts“, zitiert sie den Philosophen Arthur Schopenhauer. „Gesundheit ist unser höchstes Gut. Der Schutz vor Krankheitserregern ist eine Daueraufgabe, der ich mich mit dieser Ausbildung gezielt stellen möchte.“

Auch Antje Tropsch zieht bereits nach kurzer Zeit ein positives Fazit: „Die Ausbildung übertrifft schon in den ersten Wochen meine Erwartungen – vor allem durch ihre Vielseitigkeit und die unterschiedlichen Aufgabenfelder. Besonders spannend ist der Kontakt zu anderen Behörden, Institutionen und den Bürgerinnen und Bürgern.“

Mit der Ausbildung von zwei neuen Hygienekontrolleurinnen investiert der Unstrut-Hainich-Kreis gezielt in die Zukunft des öffentlichen Gesundheitsschutzes und stärkt nachhaltig die personelle Ausstattung im Fachdienst Gesundheit.