Die jährlich stattfindende Ehrung gilt als höchste Auszeichnung des Kreisfeuerwehrverbandes Unstrut-Hainich. Gewürdigt werden Kameradinnen und Kameraden, die mit großem persönlichem Einsatz und jahrzehntelangem Engagement das Feuerwehrwesen im Landkreis geprägt und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung geleistet haben.
In diesem Jahr wurden die bereits verstorbenen Kameraden Hubert Steinwachs und Heinz Fick aus Lengenfeld unterm Stein sowie Günther Kobstädt aus Saalfeld, Ortsteil der Stadt Mühlhausen, in besonderer Weise geehrt. Angehörige sowie Kameradinnen und Kameraden der jeweiligen Feuerwehren waren vor Ort, um ihnen diese Anerkennung zu erweisen.
Darüber hinaus wurde auch Kamerad Uwe Kruse für seine bis heute andauernden Verdienste um das Feuerwehrwesen auf Kreisebene ausgezeichnet. Für ihn kam die Ehrung überraschend. Gewürdigt wurden insbesondere seine langjährigen Verdienste als Kreisbrandmeister, sein maßgeblicher Einsatz beim Aufbau der Ausbildung auf Kreisebene sowie seine engagierte Mitarbeit im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes. Vorgeschlagen wurde er von der Feuerwehr Mühlhausen.
Auch Landrat Thomas Ahke würdigte in einem Grußwort die Verdienste der Geehrten. Er betonte die immense Bedeutung des Ehrenamtes im Feuerwehrwesen und dankte den Kameraden für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Allgemeinheit. Menschen wie sie seien Vorbilder – Feuerwehrleute mit Herz und Seele, die Verantwortung übernehmen und sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen.
Mit der Aufnahme ihrer Namen an der Feuerwehrstele wird den Geehrten ein sichtbares und dauerhaftes Zeichen der Anerkennung gesetzt. Auch wenn drei der ausgezeichneten Kameraden nicht mehr unter uns sind, bleibt ihr Wirken unvergessen. Kreisbrandinspektor Florian Krieg brachte dies in seinen Worten besonders treffend zum Ausdruck: Man solle die Erinnerung an die Kameraden nicht nur mit einem Schild festhalten, sondern vor allem durch das Erzählen ihrer Geschichten – Geschichten, die sie selbst nicht mehr erzählen können, die aber im gemeinsamen Erinnern weiterleben.
















