Das bestehende Drehleiterfahrzeug der FFW Schlotheim war über 30 Jahre alt und weist erhebliche Mängel auf, die wirtschaftlich nicht mehr Instandzusetzen sind. Zur Sicherstellung des zweiten Rettungsweges sowie aufgrund der Funktion als Stützpunktfeuerwehr war hier dringender Handlungsbedarf.
Die Gesamtkosten einer guten gebrauchten Drehleiter belaufen sich nach aktuellem Stand auf rund 104.000 Euro, wovon der Landkreis daraufhin 30.000 Euro als Förderung bereitstellt. Als Stützpunktfeuerwehr im nördlichen Landkreisbereich übernimmt die FFW Schlotheim mit dem neuen Fahrzeug auch Aufgaben für die Gemeinden Marolterode, Körner sowie die Ortsteile Menteroda und Urbach der Gemeinde Unstruttal – neben der Stadt Nottertal-Heilinger Höhen.
Zusätzlich übergab Landrat Ahke einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 5.000 Euro für die anteiligen Kosten einer Drohne, die von der Stadt Nottertal-Heilinger Höhen beschafft wird. Diese wird auf dem Einsatzleitwagen des Katastrophenschutzes des Landkreises stationiert. Die Drohne soll insbesondere bei der Lageerkundung und Überwachung eingesetzt werden – etwa bei Vegetationsbränden oder Einsätzen an schwer zugänglichen Orten – und damit die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich unterstützen und vereinfachen.
„Die Sicherheit der Einsatzkräfte bei der Verwendung der Drehleiter konnte nicht mehr gewährleistet werden – daher bestand hier dringender Handlungsbedarf. Es war wichtig, dass wir als Landkreis gemeinsam mit der Stadt Nottertal-Heilinger Höhen eine gute Lösung für den Brandschutz gefunden haben. Sowohl die Investition in eine neue Drehleiter als auch in moderne Drohnentechnik ist wichtig, um die Arbeit unserer ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden zu erleichtern und zu unterstützen. Man hofft zwar immer, dass diese Technik möglichst selten zum Einsatz kommt, aber wenn es darauf ankommt, muss unsere Feuerwehr bestmöglich ausgestattet sein.“ So Landrat Thomas Ahke

